Viele Kunden wundern sich aktuell über steigende Preise bei SSDs, Festplatten, Notebooks und Arbeitsspeicher. Leider ist das kein Einzelfall – die Preise steigen derzeit weltweit deutlich an. Als IT-Dienstleister gebe ich diese Preisänderungen lediglich weiter und habe darauf leider keinen Einfluss.
Der Hauptgrund ist eine globale Speicherknappheit. Hersteller produzieren derzeit weniger Speicherchips für den Endkundenmarkt, während gleichzeitig die Nachfrage stark gestiegen ist – insbesondere durch große Rechenzentren und künstliche Intelligenz. Dadurch sind NAND-Flash-Preise stark gestiegen, teilweise um über 200 % seit 2025, was direkt die Kosten für SSDs und Notebooks beeinflusst.
Experten erwarten, dass die Preise für SSDs und Speicher auch 2026 weiter steigen werden. Prognosen gehen davon aus, dass Client-SSDs teilweise über 40 % teurer werden können.
Auch im Einzelhandel ist das bereits sichtbar: SSDs haben sich in Deutschland seit Herbst 2025 teilweise fast verdoppelt und steigen weiterhin.
Wichtig für meine Kunden:
Ich kalkuliere weiterhin fair und gebe lediglich die aktuellen Einkaufspreise weiter. Wenn Hardware aktuell teurer ist als früher, liegt das nicht an mir – sondern an der weltweiten Marktsituation.
Wer ohnehin eine Aufrüstung oder Reparatur plant, sollte nicht zu lange warten – kurzfristige Preissteigerungen sind leider jederzeit möglich.